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Ein lang ersehnter Wunsch geht in Erfüllung

In der Kalisiedlung wurde der Abenteuerspielplatz eingeweiht

Für die Kinder der Kalisiedlung ist ein lang ersehnter Wunsch in Erfüllung gegangen: Seit vergangenen Freitag gibt es einen Abenteuerspielplatz am Rand des Kali-Gebietes. Die Gemeinde investierte dazu 83 500 Euro.

Es ist nach Ansicht von Bürgermeister Johannes Ackermann wohl einer der schönsten Spielplätze in der Gemeinde. Tatsächlich bietet der neue Spielplatz verschiedene Spielgeräte, an denen sich die Kinder vergnügen können und dabei ihre eigene Motorik trainieren. Klettern, an Seilen hangeln, Balancieren und Schaukeln lassen die aus langlebigem Robinienholz gefertigten Spielgeräte zu. Und wenn es mal nicht so richtig klappt, dann verhindert ein sehr weicher Bodenbelag aus kleinsten Holzhackschnitzeln einen harten Aufschlag. Das Robinienholz hat, so sagen Bürgermeister Johannes Ackermann und Planer Ralf Wermuth, eine Haltbarkeit von etwa 30 bis 40 Jahren. "Es ist ein lebendiges Material, das dem Spielplatz eine besondere Note verleiht", betonte der Bürgermeister bei der Eröffnung, zu der Gemeinderäte, Handwerker, Eltern und natürlich viele Kinder gekommen waren, Die Kalisiedlung stehe immer etwas abseits. Nun habe die Gemeinde aber reagiert und der steigenden Zahl an Kindern Rechnung getragen, so Johannes Ackermann weiter. Mittlerweile leben etwa 30 bis 40 Kinder in dem Gebiet jenseits der Bundesstraße im Wohn-Gewerbequartier Kali. Deshalb sei der Bau des aufwändig gestalteten Spielplatzes eine berechtigte Investition gewesen, so Ackermann bei der Einweihung. Landschaftsplaner Ralf Wermuth verwies am Rande der Eröffnungsfeier auf die besonderen Qualitäten des Robinienholzes. Weil es sich so stabil und unempfindlich verhält, werden die Stämme heutzutage direkt in Betonfundamenten gegossen – ohne aufwändige Befestigungskonstruktionen aus Metall einsetzen zu müssen.


Wir helfen Bienen und Insekten!

Kostenlose Blütensamen von der Gemeindeverwaltung

Neuer Lebensraum für Wildbienen und andere Insekten

Der Bestand an Fluginsekten wie Bienen und Schmetterlingen ist in den vergangenen Jahren dramatisch zurückgegangen. Nutzpflanzen und Bäume werden nicht mehr ausreichend bestäubt, insbesondere Obst- und Gemüsebauern beklagen zunehmend Ernteausfälle. Schuld ist unter anderem der fortschreitende Rückgang der natürlichen Lebensräume. Schließlich fehlen die Insekten auch vielen Vogelarten als Nahrungsquelle. Mit der Verteilung von kostenlosem Blütensamen will die Gemeinde Buggingen nun gegensteuern. Zusätzlich sollen Insektenhotels den gefährdeten Tierchen ein neues Zuhause bieten und die Gemeinde ökologisch aufwerten.

Bienen bestäuben bis zu 80 Prozent der Pflanzen und Bäume. Sie sind daher besonders wichtig für die Natur und den Menschen. Vor allem Insektizide der Gruppe Neonikotinoide sind schuld am Bienensterben, schaden aber auch Schmetterlingen. Daneben ist die Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Insekten für deren dramatischen Rückgang verantwortlich. „Dagegen kann jeder etwas tun“, appelliert Bürgermeister Johannes Ackermann. „Wir haben für 2.200 Quadratmeter Schmetterlings- und Wildbienensamen bestellt. Bis zu zwei Päckchen Samen können alle Einwohner ab dem 16. April kostenlos im Servicebereich des Rathauses abholen. Das reicht für eine kleine Bienenwiese in der Größe von bis zu vier Quadratmetern.“

Die bunten Blumenwiesen dienen den Insekten als Lebensräume und Nahrungsquellen. Gleichzeitig erfreuen die Pflanzen mit ihren vielfältigen Blüten das Auge. Die Gemeindeverwaltung wird daher zunehmend auch öffentliche Grünflächen in bunte Lebensräume mit nahrhaftem Nektar und Pollen für Insekten umwandeln.

In den Kindergärten in Seefelden und Buggingen sowie in der Grundschule in Buggingen ließ die Gemeindeverwaltung erste „Insektenhotels“ aufbauen. Sie dienen insbesondere Wildbienen, aber auch anderen nützlichen Insekten wie Marienkäfern, Florfliegen und Ohrwürmern als Rückzugsort. In den „Insektenhotels“ finden die Tiere zudem einen Brutplatz und eine Bleibe für den Winter. „Mit den Insektenhotels wollen wir nicht nur das Insektensterben aufhalten sondern schon unsere Kinder für dieses wichtige Thema sensibilisieren“, erklärt Ackermann. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) wurde überdies im Neubaugebiet „Himmelreich“ ein ausgedientes Trafohäuschen mittels Nisthilfen in einen Rückzugsort für Vögel und Fledermäuse umgewandelt.

Helfen Sie mit unsere einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten.
 
Ihr Johannes Ackermann, Bürgermeister

 


Dorfputzete 2018

70 freiwillige Helfer befreien Buggingen von Müll und Unrat

Mehr als 70 freiwillige Helferinnen und Helfer haben sich auch 2018 wieder an der alljährlichen "Dorfputzete" in Buggingen beteiligt. Dabei wurden über sieben Kubikmeter Müll und Unrat in den Böschungen rund um Buggingen, Seefelden und Betberg eingesammelt. "Leider gibt es unverbesserliche Menschen, die nicht in der Lage sind, ihren Müll in den Mülleimern oder den zahlreich vorhandenen Deponien zu entsorgen.

Unser Bauhof hat im letzten Jahr 335 Stunden damit verbracht, liegengebliebenen oder illegal entsorgten Müll wegzuräumen. Unserer Gemeinde entstehen so Kosten in Höhe von 13.000 € pro Jahr", erläutert Bürgermeister Johannes Ackermann. "Dieses Geld könnte sinnvoller, z. B. in unsere Kindergärten, Schulen oder die Vereine investiert werden", ergänzt der Bürgermeister.

Umso wichtiger ist die jährliche Dorfputzete, die traditionell vom Bürgerverein Buggingen unter der Regie von Ortsvorsteher Robert Merle und Vereinsmitglied Claudia Schlenker organisiert wurde. Die Helferinnen und Helfer des Bürgervereins wurden tatkräftig vom Therapiezentrum Brückle, der D-Jugend Mädchenmannschaft der SpVgg Buggingen-Seefelden, einer großen Anzahl von Flüchtlingen und weiteren ehrenamtlichen Helfer unterstützt.

"Ohne diese tatkräftige Unterstützung wäre diese Aktion nicht zu bewältigen", so Ortsvorsteher Robert Merle. Den freiwilligen Helferinnen und Helfern gilt das herzliche Dankeschön der gesamten Gemeinde. Sie wurden im Anschluss an die Putzete von der Gemeinde zum Vesper eingeladen.

Wie jedes Jahr wurde der Bürgerverein von Bürgermeister Johannes Ackermann und einigen F-Jugendspielern der SpVgg Buggingen-Seefelden unterstützt.

Alle Beteiligten wünschen sich, dass sich bei der nächsten Ortsputzete deutlich weniger Müll finden läßt.

 


Buggingen erhält Klimaschutz-Zertifikat

Berlin, im Januar 2018

Die Gemeinde Buggingen schützt mit dem Projekt »Sanierung der Straßenbeleuchtug« das Klima. Die Maßnahme wurde durch die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministerums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Insgesamt werden hierdurch 1.580 t CO2 eingespart.


Schnelles Internet kommt voran

Januar 2018

Mittlerweile lassen sich zahlreiche Haushalte entlang der Backbone-Strecke und in den Gewerbegebieten Mittelfeld, Breitenweg/Unterm Berg, im Industriegebiet Kali und auch im gleichnamigen Wohngebiet direkt ans Glasfasernetz anschließen. Kurz vor Weihnachten schloss die Betreiberfirma einen entsprechenden Vertrag mit dem 100. Kunden.

Seit der Startschuss zur interkommunalen Zusammenarbeit mit den Gemeinden Bad Krozingen, Sulzburg, Ballrechten-Dottingen, Münstertal, Eschbach sowie mit dem Gewerbepark Breisgau vor drei Jahren vom Gemeinderat beschlossen wurde, hat sich viel getan. Im April 2015 wurde die Badenova-Konzept mit der Planung beauftragt, am 30. Januar 2017 begannen die Tiefbauarbeiten. Und im selben Jahr wurden die ersten Verträge mit dem Betreiber, der Stiegeler Information Technology, abgeschlossen.

"Wir haben innerhalb von drei Monaten bereits 100 Kunden gewinnen können und sind dabei, diese an das neue Netz anzuschließen", berichtet Geschäftsführer Felix Stiegeler. Weitere 90 Kunden haben bereits unterschrieben, können aber erst nach Ablauf ihrer bestehenden Verträge wechseln.

Um die Breitbandversorgung zu koordinieren, hat die Gemeinde Beate Vollmer eingestellt. Sie stellt Kontakte her und koordiniert die Abläufe zwischen Anbieter, Tiefbauer und Bürgern. Schließlich hat die Gemeinde das Breitbandnetz in eigener Verantwortung gebaut. In Buggingen wurde in den Ausbau des Glasfasernetzes rund 2,5 Millionen Euro investiert, Fördermittel im Rahmen der "Breitbandoffensive 4.0" flossen in Höhe von knapp einer Million Euro.

Wo das Glasfasernetz an privaten Haushalten vorbeiführte, ermöglichte Stiegeler IT den direkten Anschluss mit Glasfasertechnik und Leitungsgeschwindigkeiten von heute bis zu 200 Mbit pro Sekunde im Download und 40 Mbit- Upload-Geschwindigkeiten, vorausgesetzt, die Kunden buchen die entsprechende Optionen. Wo die Hauptader nicht vorbeiführt, haben die Kunden über die VDSL-Technik immer noch Geschwindigkeiten von 50 Mbit pro Sekunde und eine Upload-Geschwindigkeit von bis 10 Mbit. Bereits vor der Einführung der neuen Glasfasertechnik wurden bereits 50 Prozent der Haushalte mit der Vectoring-Technik versorgt.

Heute böte sich über die neue Technik für insgesamt 275 Haushalte eine Versorgung mit Glasfaser bis zum hauseigenen Anschluss. Insgesamt misst die Glasfasertrasse in der Gesamtgemeinde rund 14,3 Kilometer. Allein im neuen betreuten Wohnen in der Hauptstraße werden 42 Glasfaseranschlüsse bereitgestellt.

Von der neuen Glasfasertechnik profitiert auch Madeleine Kaltenbach aus Seefelden. Sie übernimmt in ihrem Home-Office Datenverarbeitungsaufgaben und nutzt den superschnellen Internetanschluss auch privat. "Ich bin vor allen Dingen von den Upload-Geschwindigkeiten begeistert", betont sie.

Nicht nur klassische Webanwendungen profitieren von der größeren Leistungsfähigkeit, auch das Fernsehen mit seinen Angeboten "on demand" oder mit Sendungen, die nur noch im Internet gesendet werden, erforderten eine immer leistungsfähigere Datenübertragung. "Deshalb bauen wir unsere Technik bereits heute auf eine Leistungsfähigkeit von einem Gigabit aus", erklärt Felix Stiegeler. Wenn ein Kunde entsprechende Leistungszuwächse bucht, können seine Mitarbeiter dann vom Schreibtisch aus die entsprechende Leistung im Netz frei geben. In der Regel reicht es dann aus, beim Kunden die Endgeräte zur Leistungsaufnahme zu tauschen.


Grünes Licht für neue Arztpraxis

21.12.2017

Vergangene Woche hat die Kassenärztliche Vereinigung entschieden, der Verlegung der Allgemeinarztpraxis von Jörg Pflieger aus Britzingen in die neuen Räume im betreuten Wohnen an der Hauptstraße in Buggingen zuzustimmen. Mit Pflieger kommen die Ärzte Hanna Waschpusch und Dirk Sander in die neuen Praxisräume. Start ist der 1. April 2018. 168 Quadratmeter beträgt die Fläche der neuen Praxisräume mit fünf Behandlungszimmern. Dabei ergänzen sich die drei Ärzte mit ihren individuellen Schwerpunkten.

Dr. Jörg Pflieger ist Allgemeinmediziner, Chiropraktiker, bietet Akupunktur und Homöopathie an und ist in einigen Firmen auch der Betriebsmediziner. Dr. Hanna Waschpusch hat eine Hausarztpraxis für Allgemeinmedizin in Bad Krozingen und möchte sich gerne auch in der Bugginger Praxis einbringen. Sie ist auch ausgebildete Anästhesistin. Sie wohnt mit ihrer Familie in Buggingen. Dr. Dirk Sander ist Internist und Kardiologe. Er war zuletzt Oberarzt an der Helios Klinik in Breisach.

Sprechstunden werden montags, mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr, dienstags und donnerstags von 15 bis 19 Uhr angeboten. Selbstverständlich gibt es auch Termine nach Vereinbarung und selbstverständlich auch Hausbesuche, wenn es notwendig wird.


Es kommt Bewegung in das Projekt "Kreisverkehr"

Kreuzung Bundesstraße 3 und Breitenweg

Die Gemeinde Buggingen wird entsprechend des Beschlusses des Gemeinderats vom 18. Dezember im Rahmen der Offenlage im Planfeststellungsverfahren dem Bauvorhaben ohne Einwendungen zustimmen. Der Bau könnte bereits im Herbst 2018 beginnen. "Wir haben jahrelang dafür gekämpft", betonte Bürgermeister Johannes Ackermann und erinnerte an viele schwere, teils tödliche Verkehrsunfälle an dieser Kreuzung. Das Ratsgremium freute sich, dass die übergeordneten Behörden nun ein Einsehen hätten und dem Bau grünes Licht geben wollen. Und so wurde die Ankündigung, das Planfeststellungsverfahren vorantreiben zu wollen, zu einem "vorgezogenen Weihnachtspräsent". Mit der Offenlage wird das Plangenehmigungsverfahren abgeschlossen, so dass das Regierungspräsidium als zuständige Behörde und Bauträgerin Baurecht erhält. Spätestens 2019 könnte der Startschuss für die Bautätigkeit fallen, sogar ein Baubeginn im Herbst 2018 wäre möglich. Aus den Planfeststellungsunterlagen geht übrigens hervor, dass die Gemeinde sich nicht an den Kosten, die etwa 867.000 Euro betragen werden, beteiligen müsse. Der vierarmige Kreisverkehr hat einen Durchmesser von etwa 45 Meter und wird mit drei Querungen für Fußgänger und Radfahrer im Bereich der B3 und des Breitenweges ausgestattet. Verzögert hatte sich das Projekt durch die zeitaufwändige Abstimmung der Pläne mit der Bahn im Zuge des vierspurigen Ausbaus der Gleisstrecke.

Buggingen startet in die digitale Zukunft

Schnelles Internet jetzt in Buggingen, Seefelden und Betberg

Machen Sie mit!

Welche Tarife für Ihre Wohnadresse verfügbar sind, können Sie hier gezielt abfragen: www.stiegeler.com/Verfuegbarkeit-pruefen

Bei Fragen zum Hausanschluss gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: Sonja Pfeiffer: 07631/1803-23 und Beate Vollmer: 07631/1803-24 (jeweils vormittags).


Buggingen im Markgräflerland: badisch sympathisch | traditionell und modern

Die Gemeinde Buggingen im Süden Deutschlands zählt rund 4.100 Einwohner. Auf halber Strecke zwischen Basel und Freiburg auf Höhe der Stadt Müllheim gelegen, ist Buggingen verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Lage zwischen Bundesautobahn A5 und Bundesstraße B3 sowie die Anbindung an die Bahnlinie Basel-Karlsruhe und die Nähe zum Euroairport Basel-Mulhouse machen die Gemeinde für Touristen und Gewerbetreibende gleichermaßen attraktiv. Eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein hoher Wohnwert zeichnen den landwirtschaftlich geprägten Ort im Süden der Oberrheinischen Tiefebene aus. Neben dem Weinbau bilden expandierende Unternehmen und ein wachsendes Fremdenverkehrsangebot die wirtschaftliche Basis der Gemeinde.