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Dorf- und Bachputzete 2019

Herzlichen Dank

Knapp 50 Helferinnen und Helfer fanden sich am 23. April 2019 pünktlich um 14:00 Uhr auf dem Parkplatz bei der Katholischen Kirche ein. Einige der Helfer wahren schon alte Hasen, die seit mehreren Jahren an der jährlichen Dorfputzete freiwillig teilnehmen. Auch eine Gruppe des Therapiezentrum "Brückle" war wieder vertreten.

Im Laufe des Nachmittags wurde durch die Freiwilligen so mancher Unrat aus dem Bach und den öffentlichen Anlagen zu Tage befördert, so dass sich der vom Bauhof bereitgestellte Anhänger rasch mit allerelei Fundstücken, Folien und Müllsäcken füllte. So manche Glasflasche fand nun den Weg in den Glascontainer.

Nach getaner Arbeit stand für die freiwilligen Helfer im Bürgergarten ein Vesper bereit.

Wir möchten uns beim Bürgerverein Buggingen e.V. für die Orgranisation und bei allen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz bedanken. Ihr Engagement trägt maßgeblich zu einem harmonischen und sauberen Ortsbild bei.


Blütensamen für glückliche Bienen

Gemeinde Buggingen arbeitet weiterhin an neuen Lebensräumen für Wildbienen und Insekten

Viele Wildbienen und andere Insekten sind vom Aussterben bedroht. Rund 560 Bienenarten sorgen für blühende Gärten sowie reiche Obst- und Gemüseernten. Doch ihr Bestand ist bedroht. Dabei ist die Wildbiene bei der Bestäubungsleistung der Honigbiene deutlich überlegen. Der natürliche Lebensraum für Fluginsekten schrumpft weiter. Schon heute beklagen insbesondere Obst- und Gemüsebauern zunehmend Ernteausfälle, da ihre Pflanzen und Bäume nicht mehr ausreichend bestäubt werden. Schließlich fehlen die Insekten auch vielen Vogelarten als Nahrungsquelle. Bereits 2018 hat die Gemeinde Buggingen daher mit der kostenlosen Verteilung von Blütensamen begonnen. 2019 setzt die Gemeindeverwaltung die Aktion fort, um weiterhin aktiv etwas für die Erhaltung und Entstehung von Lebensräumen für Insekten und Bienen tun.

Bis zu 80 Prozent der Pflanzen und Bäume werden von Bienen bestäubt. Neben der Zerstörung der natürlichen Lebensräume der Insekten war vor allem der Einsatz von Insektiziden der Gruppe Neonikotinoide verantwortlich für das Bienensterben. Erst im letzten Jahr hat die EU-Kommission den Einsatz von drei Neonikotinoiden im Freiland verboten. Erlaubt sind diese jetzt nur noch im Gewächshaus.


Um neuen Lebensraum für die fleißigen Tierchen zu schaffen, säen die Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Buggingen im ganzen Gemeindegebiet seit einigen Jahren Flächen mit insektenfreundlichem Blumensamen ein und verwandeln so öffentliche Grünflächen in bunte Lebensräume.

„Es ist sehr wichtig, dass wir die Artenvielfalt erhalten und fördern“, sagt Bürgermeister Johannes Ackermann.

„In diesem Jahr fördern wir auf Anregung des Ortschaftsrates erstmals auch Landwirte bei der Einsaat von Brachland“, erklärt Ackermann. Landwirte, die Brachland mit Blühmischung als Bienenweide einsäen, können die Rechnung über das Saatgut bei der Gemeinde Buggingen


Rebflurbereinigung im Gewann „Ebene“ abgeschlossen

Pflegeplan wurde offiziell Übergeben

Die Flurbereinigung im Gewann „Ebene“ hat eine 25-jährige Geschichte hinter sich. Der Vorsitzende der Teilnehmergemeinschaft Thomas Scheulin erinnert sich, wie schwer es war, die unterschiedlichen Interessen der vielen Eigentümer unter einen Hut zu bringen. Im Jahr 2013 gelang es dann, das Verfahren anzustoßen. Das Plangebiet umfasst 4,1 ha, die ursprünglich auf 40 Flurstücke verteilt waren. Ziel war, das Gelände zu planieren, um eine strukturierte Wegeführung und eine bessere Bewirtschaftung zu ermöglichen.

Mit Abschluss der Neuordnung blieben 18 Flurstücke übrig. Es ging um die Schaffung bester Voraussetzungen für alle Grundstückseigentümer. Aus diesem Grund habe die untere Flurbereinigungsbehörde im Jahr 2013 die beantragte Flurbereinigung eingeleitet, erklärte Andreas Hummel von der Flurbereinigungsbehörde.

Gemeinsam mit der Teilnehmergemeinschaft, die sich kurz nach Verfahrensbeginn im Jahr 2014 gebildet hatte, wurde ein Konzept entwickelt. Die Planungen zur Flurbereinigung wurden von Mike Krämer (Untere Flurbereinigungsbehörde) sowie den Landratsämtern Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen vorgenommen. Seitens der Gemeinde wurde das Projekt von Andreas Schwarzwälder begleitet. Im Rahmen der Maßnahme wurden 15.000 m³ Humus und weitere 10.000 m³ Untergrund verschoben, Wege sowie ein Ringweg angelegt. Zudem wurde die bisher unkontrollierte Wasserführung geordnet und zur Entlastung der unterhalb liegenden Baugebiete, Wassereinleitungen in unbebautes Gelände angelegt. Als ökologische Ausgleichsmaßnahme wurden drei kleine Biotope angelegt. Neben Trockenmauern für Kleinlebewesen wie Eidechsen gibt es noch Böschungen und bienenfreundliche Wiesenstreifen.

Im vergangenen November wurde bereits die Besitzeinweisung, also die Zuteilung der neu zugeschnittenen Rebflurgrundstücke und die abschließende Genehmigung des Flurbereinigungsplans durch das zuständige Landratsamt für Geoinformation und Landentwicklung im vorgenommen. Das Projekt kostete ca. 300.000 Euro. Da jedoch die Winzer die Mindestanforderungen mehr als erfüllt haben, fiel der Landeszuschuss mit 70 % deutlich höher aus. Der Zuschuß des Landes betrug 209.388 Euro. Die Teilnehmerbeiträge beliefen sich am Ende auf 53.365 Euro. Die Gemeinde beteiligte sich mit 36.373 Euro.

Bürgermeister Johannes Ackermann bedankte sich bei den Beteiligten für die gelungene Flurbereinigung. Andreas Hummel übereichte dem Bürgermeister  offiziell den sogenannten „Pflegeplan“ für die gemeindeeigenen Flächen und angelegten Biotope. Damit ist die Flurbereinigung offiziell abgeschlossen, freuten sich alle Beteiligten.

 


Buggingen erhält Klimaschutz-Zertifikat

Berlin, im Januar 2018

Die Gemeinde Buggingen schützt mit dem Projekt »Sanierung der Straßenbeleuchtug« das Klima. Die Maßnahme wurde durch die nationale Klimaschutzinitiative des Bundesministerums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert.

Insgesamt werden hierdurch 1.580 t CO2 eingespart.

Buggingen startet in die digitale Zukunft

Schnelles Internet jetzt in Buggingen, Seefelden und Betberg

Machen Sie mit!

Welche Tarife für Ihre Wohnadresse verfügbar sind, können Sie hier gezielt abfragen: www.stiegeler.com/Verfuegbarkeit-pruefen

Bei Fragen zum Hausanschluss gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: Sonja Pfeiffer: 07631/1803-23 und Beate Vollmer: 07631/1803-24 (jeweils vormittags).


Buggingen im Markgräflerland: badisch sympathisch | traditionell und modern

Die Gemeinde Buggingen im Süden Deutschlands zählt rund 4.100 Einwohner. Auf halber Strecke zwischen Basel und Freiburg auf Höhe der Stadt Müllheim gelegen, ist Buggingen verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Lage zwischen Bundesautobahn A5 und Bundesstraße B3 sowie die Anbindung an die Bahnlinie Basel-Karlsruhe und die Nähe zum Euroairport Basel-Mulhouse machen die Gemeinde für Touristen und Gewerbetreibende gleichermaßen attraktiv. Eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein hoher Wohnwert zeichnen den landwirtschaftlich geprägten Ort im Süden der Oberrheinischen Tiefebene aus. Neben dem Weinbau bilden expandierende Unternehmen und ein wachsendes Fremdenverkehrsangebot die wirtschaftliche Basis der Gemeinde.