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Altbürgermeister Ernst Erler verstorben

Gemeinde Buggingen trauert um Vereinigungsbürgermeister

Am 4.10.2019 ist im Alter von 82 Jahren Altbürgermeister Ernst Erler aus Seefelden verstorben. Er war von 1969-1973 Bürgermeister in Seefelden und von 1974-1990 Bürgermeister in Buggingen. Ernst Erler hat in seiner Amtszeit den Zusammenschluss der Gemeinden Buggingen, Seefelden und Betberg vorangetrieben. Noch heute profitiert die Gemeinde vom Engagement und Fachwissen des damaligen Bürgermeisters. Frühzeitig hat er erkannt, dass die durch die Gebietsreform zusammengeschlossenen Gemeinden Buggingen, Seefelden und Betberg nur gemeinsam stark sind. Daher wurde kontinuierlich in eine gemeinsame Infrastruktur investiert. Gutes Beispiel ist das im Jahr 1981 eingeweihte gemeinsame Feuerwehrhaus zwischen den Ortsteilen. Die Abteilungen Seefelden und Buggingen wurden im Jahr 1984 zur gemeinsamen Feuerwehr Buggingen umstrukturiert. Der damals eingeschlagene Weg wurde in den vergangenen Jahren bis heute konsequent fortgesetzt. Dies ist grundlegender Baustein für die heutige Leistungsstärke der Gemeinde.


Ernst Erler war insbesondere den Vereinen und dem Ehrenamt sehr aufgeschlossen. Persönlich hat er sich als Feuerwehrmann über 63 Jahre lang engagiert. 42 Jahre lang war er CDU- Mitglied und hat den damaligen CDU-Ortsverband mitgegründet. Viele Jahre bekleidete er das Amt des Kassenwart des Freundeskreis der ehem. Bürgermeister, Ortsvorsteher und Behördenchefs im ehem. Landkreis Müllheim.

 

Prägend in seiner Amtszeit war vor allem die Schließung des Kalibergwerks im Jahr 1973. Die damals wirtschaftlich hervorragend aufgestellte Gemeinde Buggingen hatte von heute auf morgen den größten Arbeitgeber und Steuerzahler verloren. Ein Verlust der nur langsam wieder durch Ansiedlung neuer Unternehmen aufgefangen werden konnte.

 

Mitarbeiter und Weggefährten beschreiben Ernst Erler aller als sehr angenehme und fachlich hervorragend ausgebildete Persönlichkeit. Er war immer offen, aufgeschlossen und verlässlich. Von diesen Eigenschaften hat die Gemeinde durch zahlreiche Investitionen in die Infrastruktur entsprechend profitiert.

 

Im Jahr 1990 wurde Ernst Erler von der Bevölkerung nicht im Amt des Bürgermeisters bestätigt. Innerhalb der Bürgerschaft hatte sich eine kontroverse Diskussion über eine Müllentsorgungsfirma entwickelt, die sich im Industriegebiet Kali in Buggingen niederlassen wollte. Ernst Erler hatte die Ansiedlung unterstützt, was eine große Anzahl von Wählerinnen und Wähler dazu bewogen hat seinem Mitbewerber die Stimme zu geben. Trotz dieser Wahlniederlage, gab es aus allen Bereichen der Politik, Wirtschaft und des Ehrenamtes nur lobende Worte für den scheidenden Bürgermeister.

 

Die Gemeinde Buggingen trauert um ihren Altbürgermeister. Die aufrichtige Anteilnahme gilt seinen Töchtern mit Familien.

 

Johannes Ackermann

Bürgermeister


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Welche Tarife für Ihre Wohnadresse verfügbar sind, können Sie hier gezielt abfragen: www.stiegeler.com/Verfuegbarkeit-pruefen

Bei Fragen zum Hausanschluss gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: Sonja Pfeiffer: 07631/1803-23 und Beate Vollmer: 07631/1803-24 (jeweils vormittags).


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Die Gemeinde Buggingen im Süden Deutschlands zählt rund 4.100 Einwohner. Auf halber Strecke zwischen Basel und Freiburg auf Höhe der Stadt Müllheim gelegen, ist Buggingen verkehrstechnisch gut erschlossen. Die Lage zwischen Bundesautobahn A5 und Bundesstraße B3 sowie die Anbindung an die Bahnlinie Basel-Karlsruhe und die Nähe zum Euroairport Basel-Mulhouse machen die Gemeinde für Touristen und Gewerbetreibende gleichermaßen attraktiv. Eine ausgezeichnete Infrastruktur und ein hoher Wohnwert zeichnen den landwirtschaftlich geprägten Ort im Süden der Oberrheinischen Tiefebene aus. Neben dem Weinbau bilden expandierende Unternehmen und ein wachsendes Fremdenverkehrsangebot die wirtschaftliche Basis der Gemeinde.