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Schnell erreichter Erfolg in Buggingen

Neue Breitband-Infrastruktur wird zahlreich genutzt

Vor knapp zweieinhalb Jahren trafen sich die Verantwortlichen des Projekts „schnelles Internet“ auf dem Vorplatz des Rathauses in Buggingen zu einem höchst erfreulichen Ereignis:  In Buggingen konnte ab diesem Zeitpunkt eine höhere Bandbreite für den Internetzugang angeboten werden. Heute nutzen bereits 300 Kunden die neue Breitbandanbindung, die auf Glasfasertechnologie basiert. Eine schöne Bestätigung für alle, die dieses Projekt im Vorfeld vorangetrieben hatten.

Von den Haushalten, die heute schnelles Internet haben, „surft” rund die Hälfte über ihren „alten” DSL-Anschluss im sogenannten FTTC-Netz, das flächendeckend verfügbar ist. Bei dieser Anbindung werden Glasfaserleitungen bis zu den Straßenverteilern gelegt. Von dort geht es dann über die bisherigen Kupferleitungen in die einzelnen Gebäude. Der Anschluss ist der alte, die Geschwindigkeit mit bis zu 50Mbit/s, dank Glasfaser, eine neue. Die andere Hälfte, einige Gebiete in Buggingen und Seefelden, in Betberg sogar flächen-deckend, sind über einen Glasfaser-Hausanschluss direkt an das Glasfasernetz angebunden. Hier sind Geschwin-digkeiten  im Privatkundenbereich bis zu 400 MBit/s möglich. Für Unternehmen mit meist speziellen Bedürfnissen stehen noch höhere Bandbreiten zur Verfügung.

Betreiber des Netzes und Diensteanbieter ist Stiegeler IT aus Schönau. Das Unternehmen erhielt im Juli 2015 nach einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag für die Versorgung und Instandhaltung des Netzes. Mitte 2019 entschied Stiegeler IT, die verfügbaren Tarife für Glas-faseranschlüsse in Sachen Geschwindigkeit deutlich aufzurüsten. Erwarteten den Kunden zuvor beispiels-weise im höchsten Tarif 200 MBit/s im Download und 40 MBit/s im Upload, sind es nun – zum gleichen Preis – 400 MBit/s im Download und 160 MBit/s im Upload, inkl. einem Receiver zum Empfang von Stiegeler TV (Fernsehen per IPTV) und einem HD-Senderpaket.

Auch im FTTC-Netz, wo bisher Geschwindigkeit von bis zu 25 bzw. 50 MBit/s möglich sind, soll es in Zukunft mehr Leistung geben. „In Deutschlands Haushalten wächst die benötigte Bandbreite rasant”, so Felix Stiegeler, Geschäftsführer von Stiegeler IT, „denn es gibt immer mehr vernetzte Geräte und Anwendungen, die schnellere Anschlüsse fordern.”

Die Zeichen in Buggingen stehen weiter auf Erfolg: Über 20 neue Kunden haben aktuell bei Stiegeler IT einen Vertrag abgeschlossen, wobei dem Anschluss ans schnelle Netz nur noch das Ende der Vertragslaufzeit beim derzeitigen Anbieter entgegensteht. Mit jedem Haushalt oder Unternehmen, das sich für einen Wechsel auf das neue Netz entscheidet, bezahlt Stiegeler IT eine Pacht an die Gemeinde. So werden die beträchtlichen Investitionen refinanziert, die für den Ausbau nötig waren. 2,95 Mio. Euro wurden es insgesamt, davon konnten 1,0 Mio. Euro durch Fördermittel und 200.000 Euro durch Anschlussgebühren gestemmt werden.

Auch Bürgermeister Johannes Ackermann ist mit der Entwicklung sehr zufrieden: „Dass wir heute bereits so viele Kunden haben, war nicht zu erwarten, zeigt aber auch, wie wichtig schnelles Internet für unsere Bürgerinnen und Bürger ist. Die positive Entwicklung bestätigt unsere damalige Einschätzung und macht uns sehr zuversichtlich, dass sich das Projekt in Zukunft für uns alle lohnt.“