Coronavirus Informationsseite


Ersatzfahrplan Corona – Bitte um Unterstützung!

1. April 2020

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Pendler,

anbei zwei gemeinsame Schreiben der Gemeinden Buggingen, Ebringen und Ehrenkirchen-Norsingen wegen des Ersatzfahrplans „Corona“ auf der Rheintalbahn. Es besteht ein völliges Unverständnis unsererseits, dass die Gemeinden beim Nahverkehr abgehängt werden und keine Expresszüge in unseren Gemeinden halten. Der Busersatzverkehr ist nicht ansatzweise in der Lage die wegfallenden Züge zu kompensieren. So können viele Pendler in systemrelevanten Berufen, z.B. in Krankenhäusern, ihre Arbeitsplatz nicht mehr erreichen.

Wir haben uns an die zuständigen Stellen beim Land, bei der Bahn, an unsere Abgeordneten von Land und Bund, an die Landrätin und an den Landesverkehrsminister gewendet.

Wenn Sie betroffen und ebenfalls der Meinung sind, dass dieser Fahrplan  völlig inakzeptabel ist, dann bitten wir um Ihre Unterstützung. Beschweren auch Sie sich bei den zuständigen Stellen von Land und Bahn und fordern einen vernünftigen Fahrplan. Senden Sie Ihr Schreiben an: gemeinde@buggingen.de - wir leiten es dann weiter.

Wir hoffen, dass dieser unzumutbare Zustand schnellstmöglich geändert wird.

Johannes Ackermann, Bürgermeister


Stufenkonzept für medizinisches Versorgungskonzept von Covid-19-Patienten im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

30. März 2020

Die Zahl stationär zu behandelnder Patienten mit Covid-19 wird in den nächsten Wochen auch im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald dramatisch ansteigen. Der Krisenstab des Landratsamts hat deshalb in Abstimmung mit der Stadt Freiburg ein Drei Stufen-Konzept für Land- und Stadtkreis beschlossen, um medizinische Versorgungskapazitäten auszubauen, zu steuern und ergänzende stationäre Behandlungsmöglichkeiten zu schaffen. Ein besonderes Augenmerk ist dabei neben der zunehmenden Anzahl an Erkrankten und Infizierten beispielsweise aus dem häuslichen Umfeld gerade auf die existentiell von einer Covid-19-Erkrankung bedrohten Bewohner der Pflegeheime zu richten. Im Fokus stehen dabei auch die endlichen Kapazitäten im Bereich Intensivtherapie und Beatmung der Akutkliniken in Freiburg, Müllheim, Breisach und Titisee-Neustadt.

In diesem Konzept erfolgt die stationäre Intensiv-Behandlung von Covid-19-Patienten nach wie vor in den Akutkrankenhäusern in Freiburg und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Im Rahmen der Genesung während eines stationären Aufenthaltes oder bei nur milden Krankheitsverläufen werden Covid-19-Patienten auch in Rehakliniken im südlichen und östlichen Landkreisgebiet behandelt werden. Die Eignung weiterer Kliniken befindet sich in der Prüfung.

Als Drehscheibe für die Planung fungiert die Integrierte Leitstelle (ILS) in Freiburg. Hier werden die verfügbaren Intensivkapazitäten organisiert und zusammen mit der Oberleitstelle in Stuttgart die verfügbaren Ressourcen geplant. Werden Rettungskräfte zu Patienten gerufen, so entscheiden diese nach Rücksprache mit den diensthabenden Notärzten und der ILS über die Patientenzuweisung in die vorhandenen Kliniken. Die Zuweisung erfolgt nach den Kriterien: Zustand des Patienten, verfügbare Kapazität in den Kliniken, wie medizinische Ausstattung oder Verfügbarkeit von speziellen fachlichen Disziplinen.

Das medizinische Versorgungskonzept besteht aus 3 Stufen

In Stufe 1 werden milde Fälle und Verdachtsfälle im ambulanten Versorgungsbereich und unter häuslicher Isolation versorgt. Erste Ansprechpartner bleiben die Hausärzte, die eine zentrale Rolle bei der medizinischen Versorgung spielen. Sowohl die Diagnose als auch die medizinische Versorgung können und sollen durch die Hausärzte erfolgen. Leicht erkrankte Patienten ohne Risikofaktoren für Komplikationen können mit einer ambulanten Betreuung bis zur vollständigen Genesung im häuslichen Umfeld behandelt werden.

Zusätzlich richtet die Kassenärztliche Vereinigung zusammen mit dem Landratsamt Fieberambulanzen und Schwerpunktpraxen in Freiburg, Neustadt, Bad Krozingen, Müllheim und Breisach ein. Darüber hinaus soll ein „Corona-Mobil“ als mobile Untersuchungs- und Behandlungseinheit Menschen, denen das Aufsuchen einer Arztpraxis oder einer Fieberambulanz nicht möglich ist, in ihrem häuslichen Umfeld oder auch in den zahlreichen Alten- und Pflegeheimen besuchen. Über diese Angebote werden erkrankte und möglicherweise infizierte Menschen ärztlich untersucht und erhalten, wenn nötig, einen Abstrich. Danach wird entschieden, ob der Patient in hausärztlicher Betreuung versorgt werden kann oder eine stationäre Weiterbehandlung erforderlich ist.

In Stufe 2 werden Patienten stationär versorgt, die zwar nicht mehr zu Hause bleiben können, aber aufgrund milden Verlaufs der Erkrankung nicht auf einer Intensivstation behandelt werden müssen. Damit die Akutkrankenhäuser ihre gesamten Ressourcen mit Geräten und Personal auf die Intensiv-Stationen ausrichten können, werden diese Patienten in Behelfskrankenhäusern untergebracht. Dazu dienen Rehakliniken.Dort werden separate Isolationsbereiche eingerichtet, die den eigentlichen REHA Betrieb der Kliniken nicht gefährden und gleichzeitig eine Aufnahme einer relevanten Zahl an leicht erkrankten Covid-19-Patienten ermöglichen.

In Stufe 3 müssen schwer erkrankte Patienten auf einer Intensivstation behandelt werden. Hierzu konzentrieren sich die Akutkrankenhäuser derzeit auf den bestmöglichen Ausbau an Intensivbettenkapazitäten mit Beatmungsmöglichkeit. Schwer erkrankte Covid-19 Patienten werden über die ILS angemeldet, wenn sie beispielsweise als Notfallpatienten im ambulanten Bereich oder über den Rettungsdienst und Notarzt aufgefunden werden. Es kann sich aber auch um Menschen handeln, die sich bereits wegen einer Covid-19-Erkrankung in einem Behelfskrankenhaus der Stufe 2 befinden, sich aber in ihrem gesundheitlichen Zustand so verschlechtert haben, dass eine intensivmedizinische Behandlung notwendig wird.

Zu den weiteren Maßnahmen des Landkreises gehört die Einrichtung einer Altenpflegeeinrichtung für Menschen, die leicht an Covid-19 erkrankt sind und in häusliche Quarantäne müssen. Ist eine ambulante Versorgung nicht umsetzbar, weil sie mit einer besonders vulnerablen Person (Risikogruppen) in einem Haus leben oder sich nicht selbst zu Hause versorgen können, will der Landkreis eine Ausweichmöglichkeit in einem separaten Altenpflegeheim anbieten. Auch diese Verlegung wird zentral und regional organisiert.

Die Umsetzung dieses Konzeptes ist existentiell abhängig vom Vorhandensein persönlicher Schutzausrüstung, Desinfektionsmitteln wie Hand- und Flächendesinfektiosmittel, Medikamenten zur Analgosedierung, Kreislaufunterstützung und Infektbehandlung sowie entsprechender medizinisch-technischer Ausstattung bis hin zu Sauerstoffvorräten und dem benötigten Personal. Hierzu hat das Land dem Landkreis seine Unterstützung zugesichert.


Kassenärztliche Vereinigung bestätigt der Landrätin die Einrichtung weiterer Corona-Ambulanzen

26. März 2020

Die Kassenärztliche Vereinigung bestätigte dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald die Einrichtung weiterer Corona-Ambulanzen. Das ist das Ergebnis eines Telefonats von Landrätin Dorothea Störr-Ritter mit dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, Johannes Fechner.

So soll nach Aussage von Fechner schnellstmöglich in der Quellenhalle in Bad Krozingen-Schlatt eine Fieber-Ambulanz eingerichtet werden. Nachdem heute (26. März) bereits eine solche in Titisee-Neustadt in Betrieb ging, sei eine weitere auch auf dem Gebiet der Messe Freiburg in Ergänzung des dortigen Abstrich-Zentrums angedacht. Zudem hätten sich in allen Teilregionen des Landkreises mehrere niedergelassene Ärzte bereit erklärt, eine Corona Schwerpunktpraxis einzurichten. Die Kassenärztliche Vereinigung stelle diesen Praxen die notwendige Schutzausrüstung bereit.

Patienten müssen sich auf jeden Fall vor dem Aufsuchen einer Corona-Ambulanz unbedingt an ihren Hausarzt wenden. Von dort werden sie dann, falls erforderlich, an die Corona-Ambulanzen oder Schwerpunktpraxen verwiesen. Patienten, die ihren Hausarzt nicht erreichen oder die keinen Hausarzt haben können sich an die Telefonnummer 116 117 wenden. Auf keinen Fall sollen die Patienten direkt in die Corona-Ambulanzen oder Abstrich-Zentren kommen.


An die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald

20. März 2020 | Ländrätin Dorothea Störr-Ritter

Corona Infotelefon beim Gesundheitsamt des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald 0761 2187-3003

Aktuelle Informationen zum Coronavirus

27. Februar 2020

Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg...

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald | Gesundheitsamt
Sautierstraße 28-30 | 79104 Freiburg | Tel. 0761 2187-3010 | Fax 0761 2187-773001
Zur Webseite des Gesundheitsamts mit Informationen zum Coronavirus...
 

lnformationen und Risikobewertung des Robert Koch-lnstituts...

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – Fragen und Antworten zum Coronavirus...

Informationen zum Coronavirus in mehreren Sprachen

im Zusammenhang mit dem Corona-Virus stellen sich aktuell vielfältige Fragen. Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat auf Ihrer Internetseite Informationen der Bundesregierung auf mehreren Sprachen eingestellt.

Die Informationen werden laufend erweitert und aktualisiert.

Wichtige Fragen und Antworten zum Coronavirus...

Questions et réponses importantes sur le coronavirus...

Koronavirüs konusunda önemli sorular ve yanıtları

Важные вопросы и ответы о коронавирусе

پرسش‌ها و پاسخ‌های مهم در خصوص ویروس کرونا

Alle Verwaltungsgebäude des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald ab sofort für Besucher geschlossen!

Zutritt nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung.
Antragsteller sollten sich mit der für sie zuständigen Sachbearbeitung in Verbindung setzen

Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung sind ab sofort nahezu alle Verwaltungsgebäude des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald geschlossen. Dies gilt auch für die Außenstellen in Titisee-Neustadt und Müllheim. In der Außenstelle Breisach wird für Besucher des Jobcenters im Einzelfall ein kontrollierter Einlass gewährleistet. Alle übrigen Bereiche in den dortigen Gebäuden sind ebenfalls geschlossen.

Der Zutritt zu den Gebäuden ist nur noch nach vorheriger Terminvereinbarung online oder per Telefon möglich oder wenn Besuchern von Ihren Sachbearbeitern Termine zur persönlichen Vorsprache genannt werden. Der Nachweis darüber muss dem Sicherheitsdienst vor den Gebäuden oder am Einlass vorgelegt werden.

Bürgerinnen und Bürger, die für ihre Antragstellung eine persönliche Vorsprache im Landratsamt benötigen, sollten sich mit der für sie zuständigen Sachbearbeitung wegen eines Termins vorab in Verbindung setzen.

Das Rathaus ist für den Publikumsverkehr geschlossen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

aufgrund der dringenden Notwendigkeit Sozialkontakte auf ein Mindestmaß zu beschränken, schließen wir vorerst unser Rathaus für den Publikumsverkehr.

Gerne stehen wir Ihnen telefonisch unter 07631/1803-0 oder per Mail gemeinde@buggingen.de zur Verfügung.

Bitte überlegen Sie, ob sich Ihr Anliegen auch telefonisch oder per E-Mail ganz einfach erledigen lässt oder ob die Angelegenheit aufschiebbar ist. Alle dringenden und notwendigen Aufgaben lösen wir gerne mit Ihnen. Bitte einfach kurz unter der obigen Nummer anrufen und einen Termin vereinbaren.
 
Für Fragen und Anliegen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ihr Johannes Ackermann, Bürgermeister

Die Pfarrgemeinderatswahl ist nur online oder als Briefwahl möglich | www.pgr-wahl-freiburg.de

Die Zugangsdaten finden Sie auf Ihrer Wahlbenachrichtigung, die Ihnen im Januar zugestellt wurde.
Allen, denen die Online-Wahl nicht möglich ist, bleibt nur die Briefwahl!

Weitere informationen:  www.seelsorgeeinheit-heitersheim.de

Termine bei der Kfz-Zulassung des Landratsamtes nur noch nach vorheriger Onlinereservierung

Menschenansammlungen im Wartebereich sollen auf diese Weise vor dem Hintergrund des neuartigen Coronavirus vermieden werden

Ab dem 16. März sind Besuche bei der Kfz-Zulassung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald nur noch nach vorheriger Onlinereservierung möglich. Dies schließt die Außenstellen Müllheim und Titisee-Neustadt mit ein. Damit sollen größere Menschenansammlungen im Wartebereich vermieden und die Ansteckungsgefahr minimiert werden. Auch die Kundenkontakte an den einzelnen Arbeitsplätzen sollen entsprechend der momentan geltenden Hygienerichtlinien auf Abstand erfolgen. 

Diese Regelung gilt nicht nur für Privatkunden, sondern auch für Autohäuser. Die Online-Reservierung erfolgt über den Schnellzugriff "Kfz-Zulassung" auf der Startseite der Homepage des Landratsamtes unter der Internetadresse: www.breisgau-hochschwarzwald.de.

Wunschkennzeichen können über die Hotline der Kfz-Zulassung unter der Nummer 0761 2187-6333 oder per E-Mail an kfzzulassung@lkbh.de reserviert werden. So können Kunden die Schilder bereits vor dem Besuch in der Zulassungsstelle prägen lassen und gleich zum Termin mitbringen.

Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald: Information zum Coronavirus

10. März 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Coronavirus hat nun auch den Landkreis und vor allem das benachbarte Elsass erreicht. Wir alle sind dazu aufgerufen, die Verbreitung des Virus zu minimieren. Je weniger sich infizieren, desto geringer ist der Druck auf unsere Krankenhäuser und die Patienten, die wegen anderer Krankheiten oder Unfällen Hilfe benötigen. Umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Virus mit neu entwickelten Medikamenten bekämpft werden kann. Im Landkreis sind die bisherigen Fälle alle sehr mild und ohne größere gesundheitliche Beeinträchtigung verlaufen.

Das Landratsamt Breisgau Hochschwarzwald hat folgende Presseerklärung herausgegeben, die wir an dieser Stelle veröffentlichen und um Beachtung bitten.

Johannes Ackermann, Bürgermeister