Kindergarten Pusteblume

Entstehung unserer Einrichtung
Mit ansteigender Kinderzahl in der Gemeinde Buggingen und dem damit verbundenen erhöhten Bedarf an Betreuungsplätzen, kam der Gemeinderat unter Bürgermeister Johannes Ackermann zur Entscheidung, eine weitere Kindertageseinrichtung zu errichten. Da man den Familien auch während der Planungs- und Bauphase schon einige Betreuungsplätze zur Verfügung stellen wollte, entstand im April 2019 der eingruppige Kindergarten Pusteblume. Dafür wurde der bestehende Jugendraum umgebaut und kindgerecht gestaltet.

Unsere Einrichtung
In unserem Kindergarten werden bis zu 20 Kinder vom dritten Lebensjahr bis zum Eintritt in die Schule aufgenommen. Diese werden Montag bis Freitag von 7:30 Uhr – 13:30 Uhr betreut und können auf Wunsch auch ein warmes Mittagessen erhalten.

Leitbild
Für uns steht jedes einzelne Kind mit seiner Persönlichkeit im Mittelpunkt. Dabei begegnen wir ihm mit Wertschätzung, Respekt und Akzeptanz. Wir greifen die Themen der Kinder auf. Wir begleiten und unterstützen die Kinder in ihrem ganzheitlichen Lernprozess – wir lernen voneinander und miteinander.

Kindergarten Pusteblume | Träger: Gemeinde Buggingen
Schulstraße 9 | 79426 Buggingen | Telefon: 07631 7489536
pusteblume-buggingen@t-online.de


Montag bis Freitag: 7:30 Uhr bis 13:30 Uhr


Pädagogisches Konzept

Die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit sind im Orientierungsplan verankert

Neben den Aufgaben der Erziehung und Betreuung hat der Kindergarten auch einen Bildungsauftrag. Dieser umfasst folgende Entwicklungsbereiche: Körper, Sinne, Sprache, Denken, Gefühl und Mitgefühl, Sinn/Werte/Religion. Uns ist eine ganzheitliche Förderung wichtig, sie ist geprägt von Wertschätzung, Akzeptanz und Partizipation und soll ganzheitlich und entwicklungsangemessen begleitet sein.

Hierbei arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Das heißt wir orientieren uns an den Interessen der Kinder und geben Ihnen Raum hierfür.

„Sag mir und ich werde es vergessen.
Zeig mir und ich werde es vielleicht behalten.
Lass es mich tun und ich werde es können.
(Konfuzius)


Tagesablauf

7:30 – 9:00 Uhr 
Ankunftszeit der Kinder

7:30 – 8:50 Uhr
Freispiel

8:50 Uhr
Aufräumzeit

9:00 – 9:30 Uhr
Morgenkreis

9:30 – 10:00 Uhr
Frühstück

10:00 – 11:50 Uhr
Kindertreff

11:50 – 14:00 Uhr
Gezielte Angebote | Freispiel | Garten | Spaziergänge | usw.

11:50
Aufräumzeit

12:00 – 12:15 Uhr
Abholzeit

12:15 – 12:45 Uhr
Warmes Mittagessen oder zweites Vesper

12:45 – 13:30 Uhr
Freispiel

13:00 – 13:30 Uhr
Abholzeit

Freispiel

Spielen ist die Haupttätigkeit eines Kindes. Über das Spiel setzen sie sich aktiv mit ihrer Umwelt und sich selbst auseinander. So lernen sie durch eigenen Antrieb und eigenes Handeln. Sie schlüpfen in Rollen, verarbeiten Gelerntes und lernen Regeln und soziale Strukturen kennen.

Wie erachten das Freispiel als einen wichtigen Bestandteil im Kindergartenalltag und schaffen täglich genügend Raum dafür. Im Freispiel hat das Kind die Möglichkeit sich je nach Interesse für einen jeweiligen Spielbereich, Spielmaterial und Spielpartner zu entscheiden.

Gezielte Aktivitäten

Während des Kindergartenalltags werden gezielte Aktivitäten durchgeführt. Sie erhalten einen zeitlichen Rahmen und werden von den Erzieherinnen vorbereitet. Hierzu nimmt die Erzieherin/er unterschiedliche Materialien zur Vorbereitung und Veranschaulichung. Zu Vorbereitung gehört auch die Zielsetzung. „Was wollen wir mit dieser Aktivität erreichen?“.

Die Kinder erhalten Raum und Zeit für Fragen und zur Mitgestaltung. Im Vordergrund steht, die Bedürfnisse der Kinder zu erforschen und das Kind, in einer entwicklungsentsprechenden Form zu stärken. Um Zeit und Raum für gezielte Aktivitäten zu finden, wurde ein Wochenplan erstellt.

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

Musik

Bewegung

Kreativität

Sprache

                  

Projekte

Anhand von Kinderkonferenzen, Beobachtungen und Partizipation werden die Themen und Interessen der Kinder festgehalten. Aus diesen Themen entstehen Projekte, die die Kinder mitgestalten. Ein Projekt ist aufeinander aufbauend und zeitlich unbegrenzt. Nach Mitbeteiligung der Kinder kann ein Projekt auch über einige Wochen andauern. Die Erzieherinnen greifen auch hierbei die Bedürfnisse der Kinder auf und geben dem Verlauf eine Struktur. Das Material dient um die Vielfältigkeit des Projektes auszuschöpfen und den Verlauf des Projektes transparent zu gestalten.

Wichtig ist uns auch hierbei die ganzheitliche Betrachtung des Projektes und somit auch viele Entwicklungsfelder anzusprechen.

Beobachtung und Dokumentation

Durch regelmäßige gezielte Beobachtungen können wir die Stärken der Kinder entdecken, ihre Vorlieben und Interessen kennenlernen, um sie dort abzuholen, wo sie sich in ihrem Entwicklungsprozess gerade befinden. Wir sehen das Kind als Akteur seiner Entwicklung und seiner Bildungsprozesse. Unsere Aufgabe ist, die Kinder hierbei zu begleiten und zu unterstützen. Dabei ist uns wichtig, die Balance zwischen Anleitung und eigener Erkundung zu finden.

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen.“
(Francois Rabelais)

Portfolio ist ein Ordner in den verschiedenen Darstellungen zur Persönlichkeit und den Bildungs- und Entwicklungsprozess eines Kindes gesammelt und geordnet werden. Das Portfolio ist das Eigentum des Kindes und seiner Familie. Sowohl die gezielten Beobachtungen, als auch das Portfolio dienen uns als Grundlage für das jährliche Entwicklungsgespräch.


Der Kindergarten besteht aus einen zweigeteilten Gruppenraum. Dieser Gruppenraum ist unterteilt in verschiedene klar strukturierte und überschaubare Bereiche. Eine gut durchdachte Raumgestaltung schenkt eine gute Atmosphäre, fördert das Wohlbefinden und die Kommunikation.

„Die Aufgabe der Umgebung ist es nicht, das Kind zu formen,
sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren“
(Maria Montessori)

Außerdem legen wir großen Wert auf das Spiel im Freien und nutzen hierfür sowohl unser Außenspielgelände, als auch die naheliegende Umgebung.


Team

Unser Team besteht aus drei staatlich anerkannten Erziehern und eine PIA-Auszubildende (Praxisintegrierte Ausbildung).         


Eingewöhnung

Die Betreuung außerhalb des Elternhauses ist für Kinder und Eltern ein großes Ereignis und stellt den Beginn eines neuen Lebensabschnittes dar. Es ist von großer Wichtigkeit diesen Übergang behutsam und individuell zu gestalten, damit das Kind Vertrauen fasst und eine sichere Bindung aufbauen kann. Begleitet wird das Kind durch einen Elternteil. Die Eingewöhnung findet in Anlehnung an das Berliner Konzept statt.

Auch Eltern müssen sich „eingewöhnen“, denn auch für sie ist es wahrscheinlich die erste Trennung für einen längeren Zeitraum. Aus diesem Grund ist uns ein intensiver Austausch wichtig, so besteht die Möglichkeit auf offene Fragen, Themen, Wünsche und Sorgen einzugehen.

Während des Erstgespräches erhalten Sie genauere Informationen über die konkrete Beteiligung am Eingewöhnungsprozess, über den Ablauf und die Einzelheiten. Dabei werden die ersten Vereinbarungen und Absprachen getroffen und es gibt Gelegenheit zum gegenseitigen Informationsaustausch über das Kind und die Einrichtung.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut.“
(Antoine de Saint-Exupery)


Zusammenarbeit mit Eltern

Die Elternarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Wir bilden gemeinsam mit Ihnen eine Erziehungspartnerschaft. Wir wünschen uns eine gute Zusammenarbeit. Die Kooperation zwischen den Eltern und den Erziehern ist von großer Bedeutung. Sie wird für die Umsetzung der päd. Arbeit benötigt und ist sehr wichtig für das einzelne Kind.

Entwicklungsgespräche
Mindestens einmal im Jahr finden Elterngespräche statt. Diese Gespräche sollen in erster Linie dazu dienen, dass sie möglichst viel über Ihr Kind und seinen Entwicklungsstand erfahren können. Je nach Bedarf oder Wunsch der Eltern können es auch mehrere Gespräche sein.

Entwicklungsgespräche ersetzen den täglichen Dialog (Tür- und Angelgespräche) nicht, sie sind ein wesentliches Instrument unserer pädagogischen Planung.

Elternbeirat
Der Elternbeirat spielt eine wichtige Rolle im Kindergarten. Er ist das Bindeglied und Sprachrohr der Eltern. Dieser Beirat wird zu Beginn eines neuen Kindergartenjahr (September oder Oktober) von allen Eltern gewählt. Seine Aufgaben sind: Vertretung der Eltern, Mitsprache in Organisatorischen Angelegenheiten und Unterstützung bei verschiedenen Festen und Veranstaltungen.


Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Die Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Punkt der päd. Arbeit. Sie gestaltet die Arbeit mit den Kindern transparent. Ebenso ermöglicht sie uns, den Kindern ihre Umwelt, ihren Lebensraum näher zu bringen. Sie bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre Umwelt mit allen Sinnen zu erforschen.